Die Puppe

Vom Puppenzimmer über das Puppenheim bis zur Entpuppung: Tanja Raichs Geschichte der Puppe ist zugleich eine Geschichte weiblicher Selbstbestimmung.

Puppen sind eines der ältesten Spielzeuge der Menschheit. Sie bestanden aus Wachs, Knochen, Stoff oder Holz, aus Porzellan und Kunststoff. Puppen leisten Gesellschaft und spenden Trost, werden geliebt, gesammelt, geschlagen und verunstaltet. Sie sind magische Gegenstände, Sex- und Angstobjekte, stehen auf Bühnen und in Ausstellungen, sie sind Dummys bei Crashtests. Stets sind Puppen ein Bild unserer Gesellschaft und unserer Wünsche: Im Puppenzimmer sollen Mädchen die Mutterrolle üben, im Puppenheim werden sie selbst zur Baby-Doll gemacht, doch Puppen sind auch machtvolle weibliche Selbstbilder und beste Freundinnen. Tanja Raichs Buch offenbart uns eine schillernde Vielzahl verschiedener Puppenkörper und Puppengeschichten.

Aus der Reihe "Dinge des Lebens", mit Illustrationen von Hanna Zeckau

Hardcover, 64 Seiten
ISBN: 978-3-7017-3653-9
Residenz Verlag, 9. März 2026

PRESSESTIMMEN

"Raich zeichnet ein Bild der Puppe als Symbol der Emanzipation und Selbstbestimmung." Sebastian Fasthuber, Falter

"Auf gerade einmal 64 Seiten, hübsch illustriert von Hanna Zeckau, zeichnet Raich die Entwicklung, Gestaltwandlung sowie Funktionen von Puppen nach. Zwischen den Buchdeckeln verstaut sie viele Fakten, ohne zu erschlagen. Vielmehr besticht Raich durch einen zugänglichen Schreibstil und kriecht selbst in die dunkelsten Ecken der Spielzeugkiste." Patricia Kornfeld, Der Standard

"Die Puppe von Tanja Raich ist ein scharfsichtiger und -sinniger Essay, der vieles berührt und genau das bewirkt, was der Essay so gut kann: Leser und Leserin zu animieren, die gelesenen Gedanken weiter zu verfolgen." Christoph Pichler, RAI Sender Bozen

"Klug und äußerst interessant." OE24

"Mein aktueller Liebling! Kondensiert großartig!" Barbara Kadletz, ORF

"Kleines feministisches Meisterwerk, das auch „großen“ Mädchen viel Vergnügen bereiten dürfte." Courage

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